SLA-3D-Druck
Additives Verfahren, bei dem flüssiges Photopolymerharz schichtweise durch UV-Licht aushärtet. Liefert hohe Genauigkeit, glatte Flächen und feine Details.
Was ist SLA-3D-Druck?
SLA-3D-Druck (Stereolithografie) ist eines der ältesten und genauesten 3D-Druckverfahren. Ein flüssiges Photopolymerharz wird Schicht für Schicht mit einem UV-Laser ausgehärtet, bei den Varianten DLP und MSLA mit einem Projektor oder über eine LCD-Maske.
Die Hauptvorteile des SLA-Drucks sind hohe Genauigkeit (etwa ±0,025 bis 0,1 mm bei kleineren Teilen) und Oberflächengüte. Die Teile sind glatter als FDM-Drucke und bilden feine Details ab. Deshalb wird SLA für Anschauungsmodelle, in der Dentaltechnik, im Schmuckbereich, für feinmechanische Teile und für Prototypen eingesetzt, bei denen die Optik zählt.
Als Werkstoffe dienen Harze mit unterschiedlichen Eigenschaften: Standard, transparent, steif, zäh, flexibel, hochtemperaturbeständig oder biokompatibel. Nachteile sind der im Vergleich zu FDM höhere Materialpreis, die notwendige Nachbearbeitung (Waschen in Isopropanol, UV-Nachhärtung) und die UV-Empfindlichkeit beim Einsatz im Freien.
DLP (Digital Light Processing) ist ein verwandtes Verfahren, bei dem statt eines punktförmigen Laserstrahls ein Projektor die gesamte Schicht auf einmal belichtet. Das Ergebnis ist ein schnellerer Druck bei vergleichbarer Qualität.
Wann es sinnvoll ist
Wählen Sie SLA-Druck, wenn es auf Details, glatte Oberflächen oder die Genauigkeit kleiner Teile ankommt: Anschauungs- und Präsentationsmodelle, Gehäuseprototypen für Consumer-Elektronik, kleine Mechanismen, Steckverbinder, Teile mit feiner Schrift oder Textur sowie Urmodelle für Silikonformen und Vakuumguss.
Transparente Harze eignen sich zur Sichtprüfung von Strömungen in Kanälen oder für Lichtleiter, Spezialharze für Versuche bei höheren Temperaturen oder für Dental- und Medizinanwendungen.
Worauf Sie achten sollten
Standardharze sind spröde und werden mit der Zeit, vor allem unter Sonnenlicht, noch spröder und verfärben sich. Für Funktionsteile, Schnapphaken und Schraubverbindungen sollten Sie daher ein zähes (Tough) oder technisches Harz verlangen oder SLS in Betracht ziehen. Die mechanischen Eigenschaften unterscheiden sich je nach Harzhersteller, verlassen Sie sich also nicht auf allgemeine Kennwerte.
Große und dünnwandige Teile können sich verformen, Stützstrukturen hinterlassen Ansatzstellen, die verschliffen werden müssen, und Hohlteile brauchen Ablauföffnungen für nicht ausgehärtetes Harz. Klären Sie mit dem Dienstleister, welches Harz er verwendet, ob das Teil vollständig nachgehärtet wird und wo die Stützstellen liegen werden.
Kontaktieren Sie uns
Interessiert an unseren Leistungen? Haben Sie eine Frage oder sind Sie bereit zur Zusammenarbeit? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, die erste Beratung ist kostenlos und wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.
Weevoy3D Solutions s.r.o.
ID: 23170930
Nicht umsatzsteuerpflichtig
Rechnungsadresse
Nové sady 988/2
602 00 Brno (Staré Brno)
Bankkonto
6753998319/0800
EUR-Konto
CZ09 0800 0000 0067 5399 8319